Donnerstag, 31. Dezember 2020

Und schon ist es wieder so weit ...





Irgendwie total unwirklich. Heute soll der letzte Tag des Jahres sein? Noch schnell gebügelt, geputzt, hergerichtet ...

Aber keine Sorge, es wird später und es wird immer entspannter UND es wird fröhlich und kulinarisch köstlich gerutscht.

Heuer gibt es Fondue & Raclette. Wir lieben dieses gemütliche Garen der Speisen am Tisch und man hat Zeit ... jede Menge und natürlich auch allerhand zum Braten und Frittieren. Herrlich! Entspannt herrlich!

Beim Blick auf meine Postings kann ich es selber nicht glauben. 34 in diesem Jahr! Noch nie habe ich so viele Blogeinträge geschrieben und noch nie habe ich so viel kreative Zeit in der virtuellen Welt verbracht wie in diesem Jahr.

Ich möchte mich bei euch bedanken. Für eure treue Leserschaft und euer Interesse an Cooking Fairy und ich möchte auch danke für jedes Feedback und jedes Nachkochen eurerseits sagen. 

Eure Herzen mit meiner Leidenschaft zu erfüllen ist einfach ja, herzerfüllend! 

Ich habe mir vorgenommen, meinem Kochblog Leben einzuhauchen und genau das ist mir gelungen. Das kommende Jahr steht vor der Türe und es gibt wieder viele Rezepte, die es zu kochen und jede Menge Blogeinträge, die es zu gestalten gilt.
Neue Ideen sind schon längst geboren und es sind viele Projekte, die in Angriff genommen werden. Ich freue mich darauf, sie für euch umzusetzen. Für euch, all die lieben Menschen die ich kenne und die meine Kreativität lieben.

Ich wünsche euch alles Gute fürs neue Jahr.

Herzlichst,

eure Cooking Fairy

Was vor einer Woche geschah ...

* Das Weihnachtliche Festmenü *

Ohne jetzt irgendwie pathetisch klingen zu wollen, aber es ist doch immer wieder dasselbe. Kaum hat man sich versehen, ist Weihnachten vorüber und Silvester klopft schon wieder an die Türe.

Doch bevor der Jahreswechsel eingeläutet wird, möchte ich euch noch verraten, was wir zu Weihnachten verschmaust haben.

Ich liebe es ja! Aufkochen und mit den Menschen, die man liebt, vereint an einem Tisch gemütlich, ausgedehnt und herzhaft zu genießen. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber am 25. Dezember darf dann schon mal etwas "Größeres" bei uns in den Ofen. Stundenlanges Brutzeln, hätscheln und tätscheln inklusive, versteht sich von selbst. 

Genau so geschah es bei uns am 25. Dezember bis auf ein "kleines Detail", denn eigentlich sollte ganz nach Tradition ein stolzer Truthahn geflogen kommen. Doch dann "drängte" sich das weibliche Geschlecht vor und auf dem Festtagstisch landete überraschend eine nicht weniger stattliche Pute, die alleine schon durch ihren bloßen Anblick die Augen zum Leuchten und die Mägen anständig zum Knurren brachte. Besagtes Hätscheln und Tätscheln wurde fachkundig von meinem Freund übernommen.


Und dann der große Moment! Nach rund fünf Stunden der liebevollen Zuwendung wurde vor den Blicken des erwartungsvollen Publikums die gut gebräunte Piepmätzin mit ihren 10 Kilo Rundungen mit wenigen Hieben tranchiert, bis sie auf dem reichen Gabentisch feierlich ihrer Bestimmung und somit unseren Gaumen zugeführt wurde. Dazu noch Bandnudeln, Kartoffel- & grüner Salat gereicht (die obligatorischen Preiselbeeren natürlich nicht zu vergessen), ließen die Festtagsherzen schließlich von allen Beteiligten bis zum Hals schlagen.

Wie? Und keine Vorspeise? Doch, doch! Auf Wunsch des Hausherren zauberte die Hausherrin eine ihrer Suppenspezialitäten aus Sellerie. 
Als Nachtisch zeigten sich dann noch einmal die selbst gebackenen Kekse von ihrer verführerischsten Seite. Unglaublich! Heuer habe ich die Menge beim Backen so gut bemessen, wie noch nie! Auch das und gerade deswegen gehört dieser Umstand hier festgehalten :D!

Was es am 24. Dezember gab?
Klassisch und ganz nach Tradition

Gefüllte Eier
Schinkenrollen &
Aufschnitt

Hmmmmm ...

Ich hoffe, auch Ihr hattet mit eurer Familie ein wunderschönes Weihnachtsfest und konntet es genießen.




Sonntag, 13. Dezember 2020

Linzerräder




Linzerräder & Vanillekipferl zählen zu den absoluten Fixpunkten bei der Weihnachtsbäckerei meiner Familie.

Meine Großmutter und ich haben natürlich auch die Linzerräder stets gemeinsam gebacken und ich kann mich noch gut erinnern, dass wir, - obwohl wir zusammen auf das Rohr "aufgepasst" haben, oft die eine oder andere ... naja sagen wir "etwas zu dunkle Partie" aus dem Ofen geholt haben. 

Allerdings passierte das interessanter Weise immer nur bei den Linzerrädern :D. Großi erzählte in diesem Zusammenhang nicht nur einmal: "Wenn Tante Kathi in der Küche zu singen begonnen hat wussten wir, jetzt hat sie etwas verbrannt."

Irgendwann entschieden wir, dass eine von uns neben dem Rohr sitzen bleibt und aufpasst, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt.

Heuer war und ist ein ganz besonderes Jahr hinsichtlich Weihnachtsbäckerei, denn zum ersten Mal hat meine kleine Nichte mit mir Kekse gebacken! Und, wie könnte es anders sein, waren es allen voran die Linzerräder.

Tja, und was soll ich sagen ... obwohl wir heuer zu 5. in der Küche waren und auf das Rohr "aufgepasst" haben, ist trotzdem ein Blech etwas zu "dunkel" geraten :D


Zutaten

50 dag Mehl
26 dag Butter
14 dag Zucker
Schale einer Zitrone
ein halbes Päckchen Backpulver
1 Ei
2 bis 3 Esslöffel Milch

Staubzucker und Vanillinzucker, um die oberen Teile zu wenden 
Ribiselmarmelade (nach Belieben auch Marillenmarmelade) zum Füllen


Zubereitung mit Bildern:

Rohr auf 180 Grad vorheizen

 
 
*Mehl, Butter, Zucker, geriebene Zitronenschalen, und ein halbes Päckchen Backpulver gut vermengen, Butter (Zimmertemperatur) in kleine Stücke schneiden und um das Gemisch verteilen
* Grube machen und das Ei in die Mitte setzen, nach Bedarf 2-3 Esslöffel Milch dazu (schreckt euch nicht, wenn ihr mehr Milch braucht, - der Teig soll sich einfach gut arbeiten lassen).
*Alles sehr rasch! zu einem glatten Teig verkneten und eine halbe Stunde kalt stellen.
Teig ausrollen und mit Linzerräder ausstechen.
Die oberen Hälften in dem Gemisch Staubzucker und Vanillinzucker wenden.
 
Ich finde das rechte Rad sieht aus wie ein schockiertes Gesicht, das gerade einen Schneeball auf die rechte Seite bekommen hat :D
 

 
* Kekse mit Ribiselmarmealde (und/oder Marillenmarmelade) füllen.
Geschafft :)!
 
 
Tipp
Die Zutaten müssen wirklich sehr schnell zu einem Teig verarbeitet werden. Wenn ihr dafür zu lange braucht, bekommt ihr den Teig nicht mehr zusammen, beziehungsweise lassen sich die Zutaten nicht mehr miteinander vermischen!

Montag, 30. November 2020

Mohntorte

Mohn aus dem Waldviertel! Ein Gedicht! Schon hatte ich mir ein paar Packungen auf Vorrat gelegt und eine schöne Mohntorte gebacken (und von nicht ein Körnchen übrig blieb :)).

Nun seid ihr auch neugierig geworden?
Gut! Denn hier kommt auch schon das Rezept :)!


Zutaten
20 dag Mohn
20 dag Walnüsse
20 dag Honig (oder Akaziensirup)
20 dag Butter
6 Eier
3 Prisen Salz
Ribiselmarmelade
Mandelblättchen

Zubereitung
* Backrohr auf 180 Grad vorheizen
* Springform mit Butter ausstreichen
* Eier trennen
* Honig und Butter schaumig rühren
* Mohn, Walnüsse sowie die Eier unterrühren
* Schnee steif schlagen und
* unter die Masse heben
* Masse in die Springform füllen, glatt streichen und ca. 30 Minuten backen

* Torte etwas überkühlen lassen
* Rundherum mit Ribiselmarmelade bestreichen
* Mandelblättchen darübersteuen und

... genießen :)

Freitag, 13. November 2020

Gansl mit Kartoffelknödel & Blaukraut


Mmmmhhh! Dieser Duft, der sich im Haus verbreitet, wenn ein Gansl im Ofen gemächlich vor sich hinschmurgelt ... alleine schon der Geruch, -- unwiderstehlich!

Unterstrichen wird dieser einmalige Geschmack von seinen alljährlich treuen Begleitern, den 

Kartoffelknödel und dem Blaukraut.

Freilich munden ebenso Semmelknöderl und Weißkraut.
Für diese Saison verrate ich euch vorerst meine Rezepte für erstere Variante 😊.


Zutaten

1 Gans
Salz
Pfeffer aus der Mühle
viel Majoran
1 Flasche Bier

Für den Saft
Wermuth (Martini, Calvados, Noilly Prat)
Apfel,- oder Orangenmarmelade (oder aber auch einen Fruchtsirup)

Für die Füllung
Je nach Größe der Gans 4 bis 6 Äpfel

Zutaten Kartoffelknödel
1 kg mehlige Kartoffeln
40 dag Mehl (universal)
Ei
Salz
3 Dotter
4 dag Gries
4 dag Butter

Zutaten Blaukraut
1 Pk. Blaukraut
1 Apfel
Salz
Pfeffer

Zubereitung

* Rohr auf 160 Grad Heißluft vorheizen.
* Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer und Majoran ordentlich einreiben. Dabei vor allem nicht mit dem Majoran sparen!
* Äpfel schälen und die Gans damit füllen
* Mit dem Küchengarn werden die Flügel zusammengebunden
* Gans nun auch unten zunähen


* 1l kochendes Wasser in der Pfanne angießen
* Die Gans mit der Brustseite auf den Rost in die Pfanne legen
* 1 Stunde im Ofen lassen, bis die Gans etwas Farbe angenommen hat
* Gans umdrehen
* Sauberes Geschirrtuch in Weißwein tränken
* Tuch über die Gans breiten (auch die Haxerln etwas abdecken)
* Die Gans noch einmal ca. 1 Stunde im Rohr lassen (bis das Tuch braun wird, ggf. noch einmal mit Wein begießen)


* Die restliche Stunde Gans ohne Tuch weiterbraten
* Ab diesem Zeitpunkt wird die Gans nun alle 10 Minuten mit dem eigenen Saft übergossen

Tipp: Als Faustregel gilt:: pro kg eine Stunde!

* In den letzten 15 Minuten die Grillfunktion aufdrehen und die Gans immer wieder mit Bier übergießen (1/2 Flasche)

* Bitte beobachten! Denn die Gans wird sehr schnell schwarz!

* Wenn die Gans wohl gebräunt ist, herausnehmen

ACHTUNG! Die Gans soll nicht zu sehr Farbe angenommen haben, denn kurz vor dem Servieren, schiebt man sie noch einmal ins Rohr, damit die Haut so richtig schön knusprig wird!

* Rohr auf 70 Grad zurückdrehen
* Saft abgießen
* Fett abschöpfen

* Wenn das Rohr abgekühlt ist, die Gans auf einem blanken Blech hineinschieben und rasten lassen (15 bis 20 Minuten)

* Saft einkochen lassen, ggf. noch einmal Salz, Pfeffer und Majoran hinzufügen
* Ebenso einen guten Schuss Wermuth (Martini, Calvados, Noelly Prat) und einkochen lassen.

* Wollt ihr noch mehr Bindung erreichen, fügt dem Saft etwas Maizena hinzu

* Zum Schluss noch ein krönendes, großzügiges Stück Butter im Saft dahinschmelzen lassen und etwas Süße hineinbringen 

Tipp: Zum Beispiel mit Apfel-, Orangenmarmelade oder Fruchtsirup. Aber nur ein Schuss! Um eine gewisse, unaufdringliche Süße zu erreichen.

* Vor dem Servieren Rohr auf 200 Grad Grillfunktion aufdrehen, damit die Haut ordentlich knusprig wird und



* servieren :)


Zubereitung Kartoffelknödel

* Kartoffeln kochen
* Schälen
* Ausdampfen lassen
* Kartoffeln pressen und vollständig auskühlen lassen

Tipp: Es ist sehr wichtig, dass die Kartoffeln völlig erkaltet sind bevor sie mit den restlichen Zutaten vermengt werden!

* Butter schmelzen
* Erst Ei und schließlich die restlichen Zutaten untermischen
* Wasser mit reichlich Salz zum Kochen bringen
* Knödel formen und etwas mit Mehl ummanteln
* Knödel ca. 10 Minuten kochen


Zubereitung Blaukraut

* Kraut auftauen
* 1 Apfel schälen und hineinreiben
* Kraut mit Salz und Pfeffer abschmecken

Viel Spaß beim Nachkochen und,

lasst es euch gut schmecken!





Montag, 9. November 2020

 Gan(z)s und gar ein Hochgenuss



Diesen wunderschönen Mantel könnt ihr in 
meiner Boutique new : vintage erstehen
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ÜBRIGENS!
Diese Mal wurde ich von meiner entzückenden kleinen Nichte fotografiert!
Sie ist erst 2 3/4 Jahre und hat schon so ein Auge 😍.

Endlich ist sie angebrochen, die Ganslzeit! Bereits vergangenes Wochenende kamen wir in den Genuss einer vortrefflichen BioGans, die alle Erwartungen überflügelte.

Jedem Gansl geht natürlich die traditionelle Ganslsuppe voran.

Wie ich die koche? Das erfahrt ihr sogleich hier.

Viel Spaß beim Schmausen und nicht vergessen! Immer darauf achten, woher die Gans "geflogen" kommt 😉.


Zutaten


Für die Suppe
Gänseklein einer Gans
1 Zwiebel
2 Bund Suppengrün
Salz 
Pfefferkörner
Wacholderbeeren
200 ml Schlagobers
100 ml Milch
2 EL Fett (vorzugsweise von der Gans)
2 EL Mehl
Wasser

Für die Knöderl:
7 Semmeln
2 Eier
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel
Semmelbrösel
Wasser


Zubereitung


* Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden
* Das Wurzelwerk des 1. Bundes putzen, würfelig schneiden und zusammen mit
* der Petersilie, dem Zwiebel, 
* den Pfefferkörnern, den Wacholderbeeren und dem 
Gänseklein dem Suppentopf hinzufügen.



* Mit kaltem Wasser aufgießen und natürlich auch ordentlich salzen

Die Suppe mindestens 2 Stunden auf  
kleiner Flamme kochen lassen.
Denn wie es so mit Suppen ist ... je länger man sie kochen lässt, umso besser werden sie.

Tipp:
Ganz wichtig ist, dass ihr die Suppe immer wieder gut durchrührt und gegebenenfalls noch einmal Salz, 
Pfefferkörner sowie Wacholderbeeren hinzufügt. 
Weiters kann es sein, dass ihr sie mit Wasser aufgießen müsst.


Zubereitung Semmelbröselknöderl:

Das Rezept für die Semmelbröselknöderl stammt noch von meiner Großmutter und eignet sich außerdem bestens als Einlage einer Hühnersuppe oder auch einer Sauce mit Champignons.

* Semmeln im kalten Wasser einweichen
* gut ausdrücken, in eine Schüssel geben und mit
* Salz und Pfeffer gut würzen
* Zwiebel fein hacken, mit
* Eiern unter die Masse rühren
* Wasser salzen und zum Kochen bringen
* der Semmelmasse so viele Semmelbrösel hinzufügen, bis kleine Knöderl daraus geformt werden können
* im leicht kochenden Wasser ca. 10 Minuten kochen lassen
* herausnehmen und bereitstellen

Zubereitung Gemüse für die Suppeneinlage
* Wasser mit Salz für den 2. Bund Wurzelgemüse zustellen.
* Wurzelgemüse waschen, putzen, würfeln und bissfest kochen.
* Abseihen und bereitlegen
* Petersilie abzupfen und fein hacken, ebenfalls bereitstellen

Suppe fertig durch ein feines Sieb abseihen
* Fleisch in kleine Stücke schneiden

* Ganslfett in einem Suppentopf zerlassen,
* Mehl einrühren und die gehackte Petersilie hinzufügen.
* Mit Suppe, Schlagobers sowie Milch aufgießen und noch einmal 
* 10 Minuten leicht kochen lassen.

Suppenfleisch, geschnittenes Gemüse sowie Knöderl hinzufügen, kurz noch einmal durchziehen lassen, servieren und

... genießen :)


Samstag, 31. Oktober 2020

Geschmorte Hirschschulter à la Christian


Heute "borge" ich mir einmal ein Rezept aus, besser gesagt möchte ich euch "Geschmorte Hirschschulter", wie sie mein Freund Christian macht, keinesfalls vorenthalten. Nichts bringt den Geschmack des Herbstes in der Küche und auf dem Tisch besser zum Ausdruck, als ein vorzüglich zubereitetes Stück Wild. Und genau mit so einem Rezept haben wir es hier zu tun :).

Das Wild bekommen wir übrigens immer von einem Jäger und selbstverständlich stammt es demnach auch aus unserer Region. 


Zutaten Marinade für Hirsch
2 kg Hirschschlögel
1 EL Wacholderbeeren
1/2 EL Piment
1/2 EL Pfeffer
2 TL Koreandersamen
1 TL Fenchelsamen
3 Knoblauchzehen
3 Lorbeerblätter
1 Schuss Apfelessig
1 Schuss Portwein
Olivenöl

Zutaten Schmoransatz
2 Wurzelwerk
1/2 Stangensellerie
1 Bund Frühlingszwiebel
1/2 kg rote Zwiebeln
1 Knolle Fenchel
2 EL Tomatenmark
500 ml Wildfond
1 Flasche kräftigen Rotwein (zum Beispiel vom Weingut Hans #waldherr aus #Neudörfl
                                                https://waldherr-weingut.at
etw. (viel 😂) Schweineschmalz zum Anbraten

Außerdem
Selbst eingekochter Zwetschkenmarmelade
oder Fruchtsirup (z.B. Holunder- oder Johannisbeersirup) zum
Abschmecken des Saftes

& für das Kräutersträußchen
1 Bund Rosmarin
1 Bund Thymian
1 Bund Salbei


Zubereitung Marinade Hirsch

* Alles im Mörser zerstoßen, so viel Olivenöl angießen, dass alle Gewürze bedeckt sind
* 1 Schuss Apfelessig,
* 1 Schuss Portwein hinzugießen

Über Nacht Fleisch zugedeckt marinieren lassen.

Zubereitung Kräutersträußchen

* Rosmarin, Thymian und Salbei zu einem Bund zusammenfügen, mit Garn umwickeln und bereitlegen



Zubereitung Schmoransatz

* Wurzelwerk und Zwiebel schälen und mittelgroße Stücke schneiden
* Im Schweineschmalz kräftig anbraten


* Zum Schluss Tomatenmark unterrühren und kurz mitrösten
* Mit 1/4 L Wein ablöschen, anschließend etwas einkochen lassen 
* Gemüse herausnehmen

* Rohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen
* Das marinierte Fleisch im selben Topf rundherum kräftig anbraten
* Fleisch herausnehmen
* Pfanne mit Wildfond und etwas Wein ablöschen und einreduzieren lassen
* Gemüse wieder in die Pfanne, Hirsch auf das Gemüse betten
* Restlichen Wein angießen (nicht über Fleisch!)



* Zugedeckt 40 Minuten bei 180 Grad schmoren lassen
* Nach 40 Minuten Temperatur auf 120 Grad reduzieren und je nach Gewicht 3 bis 4 Stunden schmoren lassen

Richtwert:: Ab diesen 40 Minuten pro kg 1 Stunde schmoren lassen

* Fleisch herausnehmen
* Gemüse abseihen und den Saft nach Wunsch einreduzieren und binden
* Mit gewünschter Marmelade (z.B. selbst eingekochter Zwetschkenmarmelade :)) oder Fruchtsirup (z.B. Holunder- oder Johannisbeersirup) abschmecken und

... genießen :)




Montag, 19. Oktober 2020

Kürbis

Einfach zubereitet, gesund, lecker und er eignet sich hervorragend als Beilage für so allerhand Hauptgerichte, -- der Kürbis.

Heute möchte ich gleich 2 Zubereitungsvariationen vorstellen, die euren Gusto auf Kürbis nicht stillen, sondern auf die Spitze treiben werden.

Das glaubt ihr nicht? Nun, dann probiert es einfach aus 😊.



Rezept I 
Kürbisgemüse

Zutaten

1 kg Kürbis
2 Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
Salz
Pfeffer
3 EL Paprikapulver
1/2 bis 1 TL gemahlenen Kümmel (je nach Geschmack)
Essig
Öl Zum Anbraten
1 Becher Sauerrahm
1 Liter Wasser

Zubereitung

* Kürbis von der Schale befreien
* Entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine grob reiben
* In einem Topf Öl anschwitzen
* Kürbis hinzufügen und kurz durchrösten
* Salzen, pfeffern, Paprikapulver und Kümmel untermengen
* Mit einem Schuss Essig ablöschen und mit
* Wasser aufgießen
* Kürbis weich dünsten
* Zum Schluss Sauerrahm unterrühren und

... genießen :)


Rezept II
Kürbiseintopf

Zutaten
1 kg Butternusskürbis
1 Zwiebel
1 Dose Tomaten gewürfelt (oder 1 Gläschen selbst eingekochte Tomaten :)).
400 ml Gemüsesuppe
100 ml Schlagobers
2 TL Paprikapulver
Salz
Pfeffer aus der Mühle
3 EL Sauerrahm
Öl zum Anbraten

Tipp I: Bei unserem traumhaften Teegeschäft Indolero in der Innenstadt bekommt ihr Hickory Salz. Das ist ein Räuchersalz und als Würzmittel im hauseigenen, dementsprechenden Regal eine unheimliche Bereicherung, ja fast schon ein "Muss" in jedem gut sortierten Gewürzregal.

Tipp II: Je nach Geschmack könnt ihr auch 1/2 kg Hokkaido und 1/2 kg Butternusskürbis verwenden. Oder ihr habt eine andere Lieblingskürbissorte? Kein Problem, dann ist das genau die richtige Entscheidung für euren gelungenen Kürbiseintopf :).

Zubereitung

* Kürbis von Schale befreien, entkernen und in Würfel schneiden
* Zwiebel schälen
* Öl in Topf erhitzen und Zwiebel glasig anschwitzen
* Kürbis hinzufügen und anbraten
* Salzen und noch einmal kräftig durchrühren
* Paprikapulver beimengen und
* pfeffern
* Mit Gemüsebrühe aufgießen
* Tomaten ebenfalls beigeben
* Gemüse dünsten, bis der Kürbis weich ist
* Schlagobers sowie Sauerrahm unterrühren, ggf. noch einmal nachsalzen und

... genießen :)








Zwetschken Streuselkuchen

Was für ein SchlemmerSamstag!
Als am vorletzen Wochenende familiärer Besuch erwartet wurde, dampfte (und schnaufte schon fast) zuvor das Backrohr, denn natürlich dürfen zu einer traditionellen Jause auch traditionelle Süßspeisen nicht fehlen! Mohnstrudel, Nussstrudel und auf speziellen Wunschs meines Freundes einen Zwetschken Streuselkuchen. Ich weiß gar nicht, welches Rezept ich euch zuerst verrraten soll. Sicher ist jedenfalls ... genossen wurde mit Begeisterung 😀.

Da die Zwetschkenzeit ja noch im Gange ist, starte ich aber zunächst mit dem
Zwetschken Streuselkuchen.



Tipp:
Wer auch noch später auf dieses Rezept nicht verzichten möchte, kann die Zwetschken problemlos einfrieren. Dazu müsst ihr die Zwetschken lediglich waschen, entkernen, gewünscht portionsweise in Gefrierbeutel füllen und einfrieren. 

Und los gehts!

Zutaten für den Mürbteig
25 dag Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
12 dag Butter
10 dag Zucker

Zutaten für den Belag
25 dag Zwetschken

Zutaten für den Streusel
12 dag Mehl
6 dag Zucker
7 dag Butter
1 Pk Vanillinzucker
3 Prisen Salz
1 TL Zimt


Zubereitung

* Alle Zutaten für den Mürbteig rasch zu einem Teig verarbeiten
* Zu einer Kugel formen und bemehlt 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen
* In der Zwischenzeit Zwetschken waschen, halbieren, entkernen und bereitlegen
* Zutaten für den Streusel in einer Schüssel abbröseln und ebenfalls bereitlegen

*Backrohr auf 180 Grad vorheizen
* Mürbteig auf ein bemehltes Backpapier legen
* Oberfläche zum Ausrollen ebenfalls bemehlen
* Ein zweites Backpapier darüberbreiten und mit dem Nudelwalker zur gewünschten Größe ausrollen
* Dabei sollte der Teig so groß ausgerollt werden, dass man den Teig noch auf die Ränder ziehen kann
* Teig samt Backpapier in die Form legen und den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen
* Zwetschken kreisförmig auf den Mürbteigboden setzen
* Streusel darüber verteilen und
* Im Rohr ca. 1 Stunde backen
* Zwetschken Streuselkuchen aus dem Ofen nehmen und


... genießen :)


Kürbiscremesuppe

Ich liebe diesen Anblick! Kürbisse auf den Feldern, soweit das Auge reicht. Spätestens jetzt weiß man, der Herbst ist da 🍃. Und was man erst mit diesem äußerst schmackhaften und dazu noch gesunden Gemüse alles kochen kann! Eines meiner Lieblingsrezepte ist der Klassiker schlechthin, -- die Kürbiscremesuppe.

Ich weiß noch ganz genau, als meine Großmutter eine Kürbiscremesuppe machte, den Kürbis aushöhlte und die Suppe darin servierte. Ich kann euch sagen, wir Kinder (aber auch die Erwachsenen!) haben uns so darüber gefreut! Ein richtiges Highlight! Denn natürlich, das Auge isst mit.

Was ich am Kürbis zudem besonders schätze ist, dass er wirklich lange haltbar ist. So kann man die allseits bekannte Sorte Hokkaido bei richtiger Lagerung ein halbes und den Moschuskürbis sogar ein Jahr lagern. Wichtig ist dabei, dass die Schale völlig unverletzt ist und der Kürbis die angemessene Reife hat. Wie man das herausfindet? Ganz einfach:: Der Stängel muss abgetrocknet sein, aber es gibt zur Sicherheit auch noch den Klopftest. Hört sich der Kürbis innen hohl an, ist er reif. Wichtig ist das, weil der Kürbis, ist er nicht ausgereift, zu viel Feuchtigkeit hat und zu faulen beginnt.

Lagern sollte man ihn schließlich in einem kühlen (12 bis 17 Grad) und dunklem Raum. Kälte oder Feuchte verträgt das Powergemüse gar nicht gut. Sollte er frieren oder es zu feucht haben, sieht man sich sonst mit der unangenehmen Lagerfäule konfrontiert und die Aussicht auf einen langfristigen Genuss wird einem schon bald verdorben. Ach ja! Und gut belüftet sollte der Raum auch sein.

Druck hat auch ein Kürbis nicht gerne. Darum lagert man ihn am besten immer nebeneinander und nie aufeinander. Als Unterlage hat sich ein Karton bewährt, denn so bekommt er keine Druckstellen.

So, aber nun zum Rezept!


Zutaten

1kg Kürbis

4 EL Feinkristallzucker

Sherry Essig zum Ablöschen

1,5 L Wasser

Salz

Pfeffer

Butter

Schlagobers


Zubereitung

* Kürbis von Schale befreien

* Kleinwürfelig schneiden

* Zucker bei geringer Hitze caramellisieren

* Kürbis hinzufügen und gut durchrühren


* Salzen & pfeffern und mit einem guten Schuss Sherry Essig ablöschen

* Ein paar Minuten durchziehen lassen

* Mit Wasser aufgießen

* Kürbis weichdünsten

* Schlagobers sowie ein großzügiges Stück Butter hinzufügen und mit dem

* Pürierstab oder dem Vitamix zur seidigen Suppe pürieren

* Servieren und ...


genießen :)