Sonntag, 27. April 2014




Ostern


Unglaublich, dass Ostern schon wieder eine Woche her ist! 
Ich hoffe, ihr habt ebenfalls erholsame und gemütliche Tage verbracht und konntet die Zeit mit euren Lieben auskosten :).

Wir haben die Feiertage genossen ... und wie ihr euch denken könnt, natürlich auch in vollen kulinarischen Zügen.

Was Cooking Fairy zu den Osterfeiertagen gezaubert hat, könnt ihr anbei lesen.

Viel Spaß!









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Ostersonntag


Weißer Spargel mit Sauce Hollandaise

*****

Geschmortes Lamm
mit
Gebratenen Zucchini
&
Pfannenkartoffeln mit Rosmarin

*****

Mohnstrudel mit Vanillesauce

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Weißer Spargel mit Sauce Hollandaise:


Zutaten


Weißer Spargel (pro Person 2 Stück)
einen Schuss Essig
einen Esslöffel Zucker
ein Stück Weißbrot

Zutaten für die Sauce Hollandaise:


12 dag Butter

3 Eigelb
1 Esslöffel Wasser
3 Esslöffel Essig (ihr könnt statt dem Essig auch 3 Esslöffel Weißwein nehmen und für den säuerlichen Geschmack einen Schuss Essig oder etwas Saft von einer Zitrone)
Salz, Pfeffer
Schnittlauch


Geschmortes Lamm mit gebratenen Zucchini und Pfannenkartoffeln

Zutaten Lamm

Bei den Zutaten gehe ich von der Menge aus, die ich für das Essen genommen habe.

3 Kilo Lammschulter
4 Karotten
2 Zwiebeln
5 Zehen Knoblauch
1 Glas Lammfond
Thymian, Salbei und Rosmarin
Olivenöl zum Anbraten

Zutaten gebratene Zucchini

Olivenöl zum Anbraten
4 Zucchini
Salz


Zutaten Pfannenkartofferln

pro Person 3 bis 4 Kartoffeln (die Anzahl variiert auch nach Größe der Kartoffeln)
Maiskeimöl
Salz

Mohnstrudel mit Vanillesauce

Zutaten für den kalten Germteig

50 dag Mehl (universal)
25 dag Butter
3 dag Staubzucker
2 Eier
5 dag Hefe
1/8 Liter Milch
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung

40 dag Marzipanrohmasse
Saft & Schale von zwei Zitronen
4 Esslöffel Milch
2 Eier
20 dag geriebener Mohn
Rosinen nach Belieben

Zutaten für die Vanillesauce

1 Packung Flana Vanillepudding, - für mich ist dieser absolut der beste Pudding!
1 Liter Milch



Die Zutaten sind für die Zubereitung eines Festessens für 8 Personen gedacht.


... beim Strudel wird euch aber bestimmt noch etwas übrig bleiben ;).


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Spargel mit Sauce Hollandaise


Zubereitung

* Wasser in einem Spargeltopf (oder in einem dementsprechend hohen Gefäß) mit einem Schuss Essig zum Kochen bringen

Ich kaufe den Spargel immer am Markt und zwar bei Frau Frais. 
Ihr solltet beim Einkaufen unbedingt auf die Qualität achten, - die Geschmacksknospen werden es euch danken ;).


* Spargel waschen, auf Küchenpapier abtrocknen und von der Spitze nach unten Schälen. Dabei setzt ihr unter der weichen Spitze an.
* Untere Enden, die holzig sind wegschneiden
* In das Wasser ein Stück Weißbrot, einen Schuss Essig und einen Esslöffel Zucker beigeben und den Spargel kochen
* die Kochzeit beträgt ungefähr 15 bis 20 Minuten, aber diese variiert je nach Größe. Nach 10 Minuten könnt ihr den Spargel das erste Mal anstechen. So lässt sich feststellen, ob er schon weich ist :).


Sauce Hollandaise:

* Wasser für ein Wasserbad aufstellen
* Butter zerlassen und auf lauwarme Temperatur abkühlen
* 3 Dotter in eine Metallschüssel geben und mit einem Esslöffel Wasser ordentlich aufschlagen
* 3 Esslöffel Essig beimengen und noch einmal gut durchrühren
* Schüssel in das Wasserbad setzen und die Masse so lange weiterschlagen, bis sie schön cremig ist
* Nach und nach die Butter einrühren
* Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken
* Schnittlauch schneiden und unterrühren
* fertig :)

Tipp:

Muss es einmal ganz schnell gehen, habe ich eine verkürzte Version der Sauce für euch:

* Nachdem der Essig beigefügt wurde, ein Päckchen Jogonaise unterrühren, danach schlagt ihr mit dem Mixer die Butter ein.

Mit dieser Art der Zubereitung,erspart ihr euch das Wasserbad ;).


*Spargel anrichten und genießen ...



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Lamm




 Zunächst einmal muss ich euch auf meinen
fantastischen neuen Bräter
hinweisen 
(siehe Bild)!!

Dieser war sozusagen ein "Vor-Osterhaserl" :). 
Vielen Dank noch einmal an den Osterhasen!



Zubereitung

* Rohr auf 120 Grad vorheizen
* Bräter auf den Herd stellen und Olivenöl darin erhitzen.
* Zwiebeln, Karotten und Knoblauch schälen und alles groß schneiden



* Die Lammschulter(n) auf beiden Seiten scharf anbraten





* Salzen und pfeffern
* Thymian, Salbei und Rosmarin sowie Zwiebeln, Karotten und Knoblauch über das Lamm verteilen
* Lammfond dazu gießen
* Kräuter beigeben. Wenn ihr zwei Stücke habt, könnt ihr die Kräuter auch zwischen diesen verteilen (so hab' ich es auch gemacht ;)
* Lamm bei 120 Grad 4 Stunden schmoren lassen
* Habt ihr zwei Stücke übereinander gelegt, solltet ihr diese nach 2 Stunden umschichten
* wichtig ist, dass das Lamm ganz langsam und bei niedriger Temperatur schmort!



 mmmmhhhhh ...

Gebratene Zucchini:



* Zucchini waschen

* Mit Küchenrolle abtupfen
* In Scheiben schneiden
* Olivenöl in Pfanne erhitzen
* Zucchni anbraten
* Salzen


Pfannenkartoffeln mit Rosmarin:

* Gesalzenes Wasser zustellen
* Kartoffeln kochen
* Kalt abschrecken
* Schälen
* Öl in Pfanne erhitzen
* Kartoffeln darin anbraten (wenn ich möchtet, könnt ihr die Kartoffeln auch blättrig schneiden)
* Salzen
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Mohnstrudel mit Vanillesauce


Für wen sich Mohnstrudel mit Vanillesauce etwas ungewöhnlich anmuten mag, der sollte nicht zu voreilig urteilen. Gleich, als mir die Zubereitung des Mohnstrudels als Nachspeise in den Sinn gekommen ist stand für mich fest, dass die Vanillesauce perfekt zu diesem passt!

Das Marzipan in der Fülle verfeinert nicht nur den Geschmack des Strudels, sondern sorgt zudem für eine herrlich zarte Konsistenz.

Tipp:

Den Strudel könnt ihr natürlich schon am Vortag zubereiten.
So ist die Nachspeise am Festtag schon so gut wie fertig und ihr habt das Rohr gleich für das Lamm frei.


Kalter Germteig:

* Germ mit kalter Milch verrühren
* Butter und Mehl abbröseln


* Prise Salz hinzufügen und auch den
* Zucker und Eier beimengen
* Flüssige Germ hinzugeben und die Zutaten mit dem Kochlöffel zu einem glatten Teig abschlagen
* Teig eine dreiviertel Stunde in den Kühlschrank stellen


In der Zwischenzeit wird die Fülle zubereitet:

* Marzipan in kleine Stücke zerteilen
* Mit Zitronenschale und Zitronensaft mixen
* Milch, Ei und geriebenen Mohn zugeben
* Zum Schluss Rosinen nach Belieben untermischen (aber bitte nicht mit dem Mixer! ;))
* Butter zerlassen



* Arbeitsplatte bemehlen und Strudelteig noch einmal ordentlich durchkneten
* Teig teilen
* Erste Hälfte dünn ausrollen
* Teig mit zerlassener Butter bestreichen
* Die Hälfte der Mohnfülle gleichmäßig darauf verteilen

Tipp:

Ich rolle den Teig immer sehr dünn aus (gerade so, dass er nicht reißt), denn somit ist nicht allzu viel Teig zwischen den einzelnen Schichten. Ich finde, dass bei einem Strudel die Fülle und nicht der Strudelteig überwiegen soll.
Je dünner ihr den Teig ausrollt, umso saftiger wird der Strudel.


 * Strudel vorsichtig einrollen.



* Mit einem Ei bestreichen und ca. 30 Minuten bei 180 Grad backen

* Anschließend den zweiten Strudel nach derselben Anleitung fertigen



 * Vanillesauce nach Anleitung zubereiten und mit dem Strudel servieren
... zur Dekoration habe ich auf die Vanillesauce noch etwas Kakaopulver gestreut :).


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Dies war der erste Teil des Osteressens, ~ der zweite Teil folgt in Kürze :)

Sonntag, 20. April 2014

Donnerstag, 17. April 2014


Spinatstrudel ~

eine Abwechslung zu Spinat & Spiegelei

 
Gründonnerstag :)!!


Für alle naserümpfenden Spinatesser oder Spinatverweigerer habe ich ein Rezept, das euch vielleicht doch noch auf den Geschmack von Popeyes Kraftspender bringen wird.

... und für jene, die Spinat mögen, ist dieses Rezept womöglich eine willkommene Abwechslung zum traditionellen Speiseplan am Gründonnerstag :).

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen,

Eure

Cooking Fairy


Zutaten für den Spinatstrudel:

2 Packungen Blätterteig
250 ml Tomatenmark
Salz
Oregano
Knoblauch
50 dag Blattspinat
1 Packerl Schafkäse
1 Packerl Mozzarella
1 Zwiebel
1 Ei zum Bestreichen


Zutaten für die Knoblauchsauce:

1 Becher Sauerrahm
Salz, Pfeffer
Knoblauch nach Geschmack

Ich verrate euch aber gleich vorab, dass ich die doppelte Menge der Knoblauchsauce bevorzuge, - auch wenn ich den Strudel nur für 2 Personen koche. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Sauce schmeckt sensationell!!!

Natürlich könnt auch Schnittlauch, Petersilie, Oregano, etc. hinzufügen.

Zubereitung:

* Blattspinat auftauen (im Rohr, in der Pfanne, in der Mikro ... wie es euch beliebt ;))

* falls ihr ihn nicht im Rohr auftaut, - Rohr auf 180 Grad vorheizen :).

 
Tomatenmark in ein Schnabelheferl füllen
* Knoblauch hineinpressen und mit Salz und Oregano würzen
* 3 Minuten köcheln lassen


 * Mozzarella in Scheiben schneiden
* Zwiebel in Ringe schneiden 


* Blätterteig auf dem Backblech mit dem Papier ausrollen
* Blattspinat auf dem Teil verteilen (bei Bedarf vor dem Verteilen ausdrücken)
* Schafkäse in kleinen Stücken darüber streuen anschließend
* Tomatensauce und Zwiebelringe
* abschließend den Mozzarella noch einmal mit den Fingern zerteilen und auf die Füllung legen

 
* die Längsseiten den Blätterteiges in Richtung Mitte klappen
* zweiten Blätterteig ausrollen und darüber legen

* Längsseiten des zweiten Teiges nach unten schlagen


 * Enden einschlagen
* Ei mit einer Gabel versprudeln und den Strudel damit bestreichen 
* 20 Minuten backen

Knoblauchsauce:

In der Zwischenzeit ...
 


 
* Sauerrahm in eine Schüssel geben
* salzen und pfeffern
* Knoblauch hineinpressen
* alles gut verrühren und abschmecken
 
 
 

 

* Strudel aus dem Rohr nehmen
* aufschneiden
* mit Sauce servieren und
* genießen :)
 



 

Sonntag, 6. April 2014

Schokoladetorte


Auf der Suche nach einem Rezept für eine Torte, stieß ich im Kochbuch meiner Großmutter auf diese leckere Schokoladetorte. Ich hatte dieses noch nie zuvor ausprobiert und war auch erstaunt, dass das Buch ein Schokoladetortenrezept birgt, bei dem kein Mehl verwendet wird.

Ich entschloss mich sofort es auszuprobieren, das Ergebnis:

Lecker, saftig, schokoladig ... dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen :).


Obendrein entpuppte sich das Rezept als Blitzrezept und darum erschien es mir perfekt geeignet für den nächsten Eintrag in meine Rubrik

*Sweet Saturday * Sweet Sunday*

Viel Spaß beim Nachbacken! Ihr werdet es nicht bereuen!



Zutaten:

7 dag Butter
7 dag Zucker
7 dag mit der Schale geriebene Mandeln
4 Dotter
7 dag Kochschokolade
6 dag Brösel
2 Esslöffeln Rotwein
1 Prise Salz

1 Glas Himbeermarmelade
Bei Marmeladen nehme ich immer die fein passierte Variante. Kerne in einer Marmelade müssen nämlich nicht unbedingt sein ;),


Glasur:

25 dag Kochschokolade
5-7 Esslöffeln Öl


Zubereitung:

* Rohr auf 180 Grad vorheizen.

* Schokolade in Stücke teilen und im Rohr erweichen.


* Brösel in eine Schüssel geben, mit Rotwein beträufeln und vermengen.



* Tortenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstauben.
* Butter & Zucker schaumig rühren
* Dotter & Klar trennen, ~ einen Dotter nach dem anderen in die cremige Masse rühren.
* Mandeln beimengen und einrühren.
* Erweichte Schokolade beifügen.
* Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen.
* Schnee mit Bröseln vorsichtig unter die Masse heben.
* In die Springform füllen und glatt streichen.
* Rund 30 Minuten backen.
 Bitte kontrolliert nach rund 20 Minuten das erste Mal, wie weit der Backvorgang fortgeschritten ist.

Wichtig: Ihr dürft sich nicht zu lange im Rohr lassen, sonst wird sie natürlich zu trocken ;)!
* Torte aus dem Rohr nehmen, stürzen und aus der Form geben.
* Auskühlen lassen.
* Öl in ein Schnabelheferl gießen und zerkleinerte Schokolade beigeben. Unter ständigem Rühren (!!!) schmelzen.
* Glasur überkühlen lassen, bis sie zähflüssiger geworden ist.
* Torte mit Himbeermarmelade bestreichen und anschließend mit der Glasur überziehen.

* Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch ein bisschen geriebene Schokolade darüber streuen :).


Dienstag, 1. April 2014

 

Zeitreise mit süßem Köstlichkeitsfaktor

 

Es ist bestimmt schon einige Jahre her, da entdeckte ich in Wien ein Geschäft namens "BONBONS".
 
Kaum hatte ich es betreten, wanderten meine Augen über eine süße Versuchung nach der anderen. Staunend, mit offenem Mund stand ich da und als die Verkäuferin in meinem Blickfeld erschien hauchte ich nur:
 
"Ich bin im Schokoladeparadies."
 
Ich weiß noch, sie lachte herzhaft und meinte:
"Das freut mich! Herzlich willkommen!" :D
 
Man findet nicht mehr viele Geschäfte wie dieses, wo Schokolade  & Co in den unterschiedlichsten Formen und Geschmacksrichtungen auf so liebevolle und nostalgische Weise angeboten werden.

Manche der verlockenden Schätze präsentieren sich eingepackt in glänzendem, bunten Papier, ~ andere wiederum verzichten darauf und zeigen lieber gleich, was sie zu bieten haben.
 
Vor Kurzem zog es mich wieder in die Neubaugasse und weil ich mir dachte, das "BONBONS" ist auch etwas für euch, und sicherlich auch für den Osterhasen, habe ich euch ein paar Fotos mitgebracht.
 
Somit wünsche ich dem Osterhasen und euch viel Spaß beim "Fotogustieren" :).
 
 
Süße Schatzkiste mit Tradition.
Das "BONBONS" wurde  im Jahre 1936 gegründet.
 
 Zungenschmelzer ...
 
 
 
 
 
 
 Österliche Hasen und österliche Federtiere.
 
Schokoladige Eier. 
 
 
Wer erinnert sich noch an diese Zuckerln?
Stimmt!, ~ da werden Kindheitserinnerungen wach :).
 
 Eine Bar, der anderen Art :),
 
... und schon wieder 2, die (noch) neugierig aus der Auslage gucken.
 
 
 Ostern kann kommen :).
 
 
Bonbons
Neubaugasse 18
1070 Wien
01/5236360
 
 
 

Freitag, 28. März 2014

A slice of heaven :)



Ich weiß, ich weiß, - nicht alle sind von dem regnerischen und kühlen Wetter so begeistert wie ich ;). Die Wolken könnt ihr dennoch leicht mit einem südländischen Stimmungsheber aus euren Gemütern vertreiben und wie könnte das wohl leichter gelingen als mit


Pizza Pizza ~

Ein Stück vom Himmel :)
 
  
Dass eine Pizza etwas Leckeres ist , stand aber nicht erst seit dem gleichnamigen Film (Mystic Pizza im Englischen Original) mit Julia Roberts fest.


 
Julia Roberts, alias Daisy Arujo mit ihren
Filmschwestern Jojo (Lili Taylor, links) und Kat (Annabeth Gish, rechts).


Vielmehr neu war, dass Leona, die Inhaberin der Pizzeria "Mystic Pizza", ihre Pizzen nach einem geheimen Spezialrezept zubereitete.

Auch unser Pizzarezept birgt ein Geheimnis und das werde ich heute für euch lüften :).




Zutaten:


Für den Teig:

40 dag Mehl
3 dag Germ
4 Esslöffeln Olivenöl
3/8 Liter Milch
Salz Oregano


Für die Sauce:

1 Packerl Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Oregano

 
Belag:

30 dag Schinken
15 dag Salami
1 Glas eingelegte Champions
1 Glas eingelegte Artichocken
1 kleine Dose Mais
1 Packerl Pizzakäse
2 Zwiebeln
 
... und die Zutaten für das Geheimnis, aber dazu weiter unten ;).


  
Zubereitung:

Teig:


Ja, es handelt sich hierbei um einen Germteig und ich weiß, dass dieser für manche eine Hemmschwelle in der Zubereitung darstellt. "Was, wenn er zusammenfällt?", "Was, wenn dies oder das .....?" 
 
Mein Tipp:
Keine Angst vor dem Germteig! Macht ihn einfach!
 ... und für den Fall, dass etwas bei der ersten Zubereitung nicht so läuft, wie ihr es euch vorstellt, kauft die Zutaten zur Sicherheit doppelt ein. So habt ihr schon mal im Hinterkopf, dass ihr ihn gleich noch einmal zubereiten könnt
(diese Gewissheit wirkt äußerst beruhigend ;)).
Wichtig ist, dass ihr es ihm warm und behaglich macht, damit er schön aufgehen kann.

*Mehl in eine Schüssel und ein Grübchen machen.
 
* Öl und Milch um das Mehl verteilen, Salz und Oregano beigeben. Für die Pizza könnt ihr den Germteig schon etwas mehr salzen. Nichts schmeckt langweiliger und enttäuschender, als ein lieblos gewürzter Pizzateig!
 
* Germ mit etwas Wasser (2-3 Esslöffeln) glatt rühren, in das Grübchen setzen und den Teig mit dem Kochlöffel so lange abschlagen, bis er ganz glatt ist.
Natürlich könnt ihr bei Bedarf noch etwas Olivenöl oder Milch beimengen. Wichtig ist, dass ihr ihn aber zuerst mindestens 3-4 Minuten gut bearbeitet. Wenn es sich dann noch immer nicht abzeichnet, dass er glatt wird, mengt erst etwas Öl bei.

* Anschließend stellt ihr ihn an einen warmen Ort und deckt ihn mit einem Geschirrtuch zu. Im Winter wähle ich dafür die Heizung, im Sommer drehe ich das Rohr auf eine lauwarme Temperatur.
 
Wichtig:
Er soll es nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm haben! Lauwarm lautet die Devise!



***
Sauce:

* Tomatensauce in ein Heferl gießen.
* Mit Salz Pfeffer und Oregano würzen
* rund 5 Minuten köcheln lassen
* Platte abdrehen und Sauce ziehen lassen


***
 

Und jetzt kommt es ... *räusper* *tatarataaaa*:
 
Das Geheimnis jeder gelungenen Pizza ist das
 
 

Knoblauchöl! 


Jetzt mag sich der eine oder der andere fragen: "Was ist denn das für ein Geheimnis?" Doch ich kann euch bestätigen: Knoblauchöl ist jene Zutat bei einer Pizza, die am meisten unterschätzt wird! 
 
Keine Pizza schmeckt jemals so gut, wenn man nicht, - bevor man sie in das Rohr schiebt, Knoblauchöl darüber träufelt!
 
Probiert den Unterschied, ihr werdet mir recht geben :).
 
Außerdem finde ich es ganz wichtig, dass man vor dem Knoblauchöl noch ganz leicht über die Pizza salzt! Dieses leichte Salzen verleiht der Würze der Pizza den letzten Schliff.

* 10-15 Esslöffeln Öl in ein Schnabelheferl gießen
* Knoblauch hineinpressen
salzen, 
1 Minute aufkochen und dann ziehen lassen

***
 
 
Belag:

Während der Germteig aufgeht und Tomatensauce sowie Knoblauchöl ziehen, könnt ihr euch um den Belag der Pizza kümmern. Ich habe gerne so viel wie möglich auf der Pizza - zumindest auf einer selbstgemachten :).

Alle Zutaten schneiden und für das Belegen bereitstellen.

  
 
 
Übrigens, wie geht es übrigens dem Germteig? ... Na dann seht schnell mal nach ;)!
 


 
mmmhhhh ...
 
***
 

* Nach rund einer dreiviertel Stunde sollte der Germteig zur doppelten Größe aufgegangen sein. Ist dies der Fall, nehmt ihr ihn aus der Schüssel, streut Mehl auf die Arbeitplatte und arbeitet ihn noch einmal kurz durch.
 
* Rohr auf 180 Grad vorheizen
 
* Anschließend Blech mit Backpapier auslegen und den Teig mit dem Nudelholz auf dem Blech ausrollen. Ihr könnt vorher noch etwas Mehl auf den Teig streuen, - so lässt er sich leichter ausrollen und bleibt nicht kleben.

* Tomatensauce auf dem Teig verteilen, anschließend die Zwiebeln und die restlichen Köstlichkeiten. Zum Schluss kommt der Käse, dann das Salz und das Knoblauchöl :).

Pizza 30 bis 40 Minuten backen ...


 
... und anschließend genießen :).
 
Guten Appetit!

Sonntag, 9. März 2014


Gugelhupf

Mit der wohl klassischsten aller Mehlspeisen möchte ich meine neue Rubrik

*Sweet ~ Saturday ~ Sunday*

eröffnen :).

Hier könnt ihr lesen und natürlich auch selbst probieren, wie man rasch süße Leckereien fertigt. Denn Hand aufs Herz, - wer genießt nicht gerne gerade am Wochenende eine selbstgemachte Mehlspeise? Ganz gleich, ob zum Frühstück oder zur Kaffeejause am Nachmittag? Eben :).

Das Rezept von meiner Tante Erika ist ein wahres Blitzrezept und, im Gegensatz zu manch anderen Gugelhupf Rezepten, traumhaft saftig und flaumig.

Selbstverständlich könnt ihr der Masse auch Rosinen beigeben oder sie ohne Schokolade machen. Das bleibt natürlich ganz eurem Geschmack überlassen. Ich habe als Beispiel die Variante vom Marmorgugelhupf gewählt :).

Übrigens, der Gugelhupf hat für mich etwas Festliches. Früher gab es bei Geburtstagen nicht nur eine Torte, sondern obendrein noch einen Gugelhupf (hmmm ... wenn ich es mir so überlege, sollte diese Tradition wieder eingeführt werden :D) und natürlich war es völlig undenkbar einen Muttertag ohne Gugelhupf zu feiern.

Besonders große Freude hatten wir auch, wenn wir am Sonntagmorgen durch den Duft eines Gugelhupfs aus den Betten gelockt wurden :).

Darum widme ich ihm meinen ersten Eintrag in meiner neuen Rubrik.

Viel Spaß beim Backen und Genießen,

Eure Cooking Fairy :)


Zutaten:

25 dag Staubzucker
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Dotter
4 Eiklar
25 dag Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1/8 l Öl
1/8 l Wasser

3 Rippen Schokolade oder 4 Esslöffeln Kakaopulver

Öl und Bröseln zum Auskleiden der Form.


Zubereitung:

* Gugelhupfform mit Öl und Bröseln auskleiden.

Manche verwenden statt Bröseln Mehl, aber für mich gibt es keine Alternative zu den Bröseln. Denn eines steht fest, - habe ich mal keine Bröseln zu Hause, mache ich auch keinen Gugelhupf! Der Genuss der goldgelben Brösel ist für mich ein wesentlicher Bestandteil eines echten und vor allem eines gelungenen Gugelhupfs!

Bitte geht beim Auskleiden sorgfältig vor, denn wenn nicht die ganze Form bedeckt ist,  bleibt euch der Gugelhupf beim Stürzen an der Form kleben!

* Rohr auf 180 Grad vorheizen.

* Schokolade in Stückchen teilen und im Rohr erweichen.

Dotter, Staubzucker und Vanillinzucker schaumig schlagen.



* Mixer zurückdrehen, Öl und Wasser hinzufügen, durchrühren.


* Schnee schlagen und mit dem Mehl und dem Salz behutsam unter die Masse heben.

* Einen kleinen Teil von der Masse in ein zweites Geschirr und die geschmolzene Schokolade hinzufügen.

Masse in der Gugelhupfform verteilen.

Beginnt mit der hellen Masse,

 darauf folgt die dunkle …
 und ihr schließt mit der hellen Masse.

* Den Gugelhupf rund 1 Stunde backen.

Aus dem Rohr nehmen, stürzen und anzuckern.



Wer diesen Zuckerstreuer einmal verwendet hat, wird ihn in der Küche nicht mehr missen wollen. Kein Herzumpatzen mehr mit Zucker und Sieb ... Einfach öffnen und los geht's. Ja, früher gab es so ein Sieb zum Selberbefüllen. Aber ich finde diese Variante einfach praktischer :).

Tipp:
Ihr könnt auch Kürbiskernöl verwenden. Mit diesem schmeckt der Gugelhupf auch sehr lecker!




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