Dienstag, 1. April 2014

 

Zeitreise mit süßem Köstlichkeitsfaktor

 

Es ist bestimmt schon einige Jahre her, da entdeckte ich in Wien ein Geschäft namens "BONBONS".
 
Kaum hatte ich es betreten, wanderten meine Augen über eine süße Versuchung nach der anderen. Staunend, mit offenem Mund stand ich da und als die Verkäuferin in meinem Blickfeld erschien hauchte ich nur:
 
"Ich bin im Schokoladeparadies."
 
Ich weiß noch, sie lachte herzhaft und meinte:
"Das freut mich! Herzlich willkommen!" :D
 
Man findet nicht mehr viele Geschäfte wie dieses, wo Schokolade  & Co in den unterschiedlichsten Formen und Geschmacksrichtungen auf so liebevolle und nostalgische Weise angeboten werden.

Manche der verlockenden Schätze präsentieren sich eingepackt in glänzendem, bunten Papier, ~ andere wiederum verzichten darauf und zeigen lieber gleich, was sie zu bieten haben.
 
Vor Kurzem zog es mich wieder in die Neubaugasse und weil ich mir dachte, das "BONBONS" ist auch etwas für euch, und sicherlich auch für den Osterhasen, habe ich euch ein paar Fotos mitgebracht.
 
Somit wünsche ich dem Osterhasen und euch viel Spaß beim "Fotogustieren" :).
 
 
Süße Schatzkiste mit Tradition.
Das "BONBONS" wurde  im Jahre 1936 gegründet.
 
 Zungenschmelzer ...
 
 
 
 
 
 
 Österliche Hasen und österliche Federtiere.
 
Schokoladige Eier. 
 
 
Wer erinnert sich noch an diese Zuckerln?
Stimmt!, ~ da werden Kindheitserinnerungen wach :).
 
 Eine Bar, der anderen Art :),
 
... und schon wieder 2, die (noch) neugierig aus der Auslage gucken.
 
 
 Ostern kann kommen :).
 
 
Bonbons
Neubaugasse 18
1070 Wien
01/5236360
 
 
 

Freitag, 28. März 2014

A slice of heaven :)



Ich weiß, ich weiß, - nicht alle sind von dem regnerischen und kühlen Wetter so begeistert wie ich ;). Die Wolken könnt ihr dennoch leicht mit einem südländischen Stimmungsheber aus euren Gemütern vertreiben und wie könnte das wohl leichter gelingen als mit


Pizza Pizza ~

Ein Stück vom Himmel :)
 
  
Dass eine Pizza etwas Leckeres ist , stand aber nicht erst seit dem gleichnamigen Film (Mystic Pizza im Englischen Original) mit Julia Roberts fest.


 
Julia Roberts, alias Daisy Arujo mit ihren
Filmschwestern Jojo (Lili Taylor, links) und Kat (Annabeth Gish, rechts).


Vielmehr neu war, dass Leona, die Inhaberin der Pizzeria "Mystic Pizza", ihre Pizzen nach einem geheimen Spezialrezept zubereitete.

Auch unser Pizzarezept birgt ein Geheimnis und das werde ich heute für euch lüften :).




Zutaten:


Für den Teig:

40 dag Mehl
3 dag Germ
4 Esslöffeln Olivenöl
3/8 Liter Milch
Salz Oregano


Für die Sauce:

1 Packerl Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Oregano

 
Belag:

30 dag Schinken
15 dag Salami
1 Glas eingelegte Champions
1 Glas eingelegte Artichocken
1 kleine Dose Mais
1 Packerl Pizzakäse
2 Zwiebeln
 
... und die Zutaten für das Geheimnis, aber dazu weiter unten ;).


  
Zubereitung:

Teig:


Ja, es handelt sich hierbei um einen Germteig und ich weiß, dass dieser für manche eine Hemmschwelle in der Zubereitung darstellt. "Was, wenn er zusammenfällt?", "Was, wenn dies oder das .....?" 
 
Mein Tipp:
Keine Angst vor dem Germteig! Macht ihn einfach!
 ... und für den Fall, dass etwas bei der ersten Zubereitung nicht so läuft, wie ihr es euch vorstellt, kauft die Zutaten zur Sicherheit doppelt ein. So habt ihr schon mal im Hinterkopf, dass ihr ihn gleich noch einmal zubereiten könnt
(diese Gewissheit wirkt äußerst beruhigend ;)).
Wichtig ist, dass ihr es ihm warm und behaglich macht, damit er schön aufgehen kann.

*Mehl in eine Schüssel und ein Grübchen machen.
 
* Öl und Milch um das Mehl verteilen, Salz und Oregano beigeben. Für die Pizza könnt ihr den Germteig schon etwas mehr salzen. Nichts schmeckt langweiliger und enttäuschender, als ein lieblos gewürzter Pizzateig!
 
* Germ mit etwas Wasser (2-3 Esslöffeln) glatt rühren, in das Grübchen setzen und den Teig mit dem Kochlöffel so lange abschlagen, bis er ganz glatt ist.
Natürlich könnt ihr bei Bedarf noch etwas Olivenöl oder Milch beimengen. Wichtig ist, dass ihr ihn aber zuerst mindestens 3-4 Minuten gut bearbeitet. Wenn es sich dann noch immer nicht abzeichnet, dass er glatt wird, mengt erst etwas Öl bei.

* Anschließend stellt ihr ihn an einen warmen Ort und deckt ihn mit einem Geschirrtuch zu. Im Winter wähle ich dafür die Heizung, im Sommer drehe ich das Rohr auf eine lauwarme Temperatur.
 
Wichtig:
Er soll es nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm haben! Lauwarm lautet die Devise!



***
Sauce:

* Tomatensauce in ein Heferl gießen.
* Mit Salz Pfeffer und Oregano würzen
* rund 5 Minuten köcheln lassen
* Platte abdrehen und Sauce ziehen lassen


***
 

Und jetzt kommt es ... *räusper* *tatarataaaa*:
 
Das Geheimnis jeder gelungenen Pizza ist das
 
 

Knoblauchöl! 


Jetzt mag sich der eine oder der andere fragen: "Was ist denn das für ein Geheimnis?" Doch ich kann euch bestätigen: Knoblauchöl ist jene Zutat bei einer Pizza, die am meisten unterschätzt wird! 
 
Keine Pizza schmeckt jemals so gut, wenn man nicht, - bevor man sie in das Rohr schiebt, Knoblauchöl darüber träufelt!
 
Probiert den Unterschied, ihr werdet mir recht geben :).
 
Außerdem finde ich es ganz wichtig, dass man vor dem Knoblauchöl noch ganz leicht über die Pizza salzt! Dieses leichte Salzen verleiht der Würze der Pizza den letzten Schliff.

* 10-15 Esslöffeln Öl in ein Schnabelheferl gießen
* Knoblauch hineinpressen
salzen, 
1 Minute aufkochen und dann ziehen lassen

***
 
 
Belag:

Während der Germteig aufgeht und Tomatensauce sowie Knoblauchöl ziehen, könnt ihr euch um den Belag der Pizza kümmern. Ich habe gerne so viel wie möglich auf der Pizza - zumindest auf einer selbstgemachten :).

Alle Zutaten schneiden und für das Belegen bereitstellen.

  
 
 
Übrigens, wie geht es übrigens dem Germteig? ... Na dann seht schnell mal nach ;)!
 


 
mmmhhhh ...
 
***
 

* Nach rund einer dreiviertel Stunde sollte der Germteig zur doppelten Größe aufgegangen sein. Ist dies der Fall, nehmt ihr ihn aus der Schüssel, streut Mehl auf die Arbeitplatte und arbeitet ihn noch einmal kurz durch.
 
* Rohr auf 180 Grad vorheizen
 
* Anschließend Blech mit Backpapier auslegen und den Teig mit dem Nudelholz auf dem Blech ausrollen. Ihr könnt vorher noch etwas Mehl auf den Teig streuen, - so lässt er sich leichter ausrollen und bleibt nicht kleben.

* Tomatensauce auf dem Teig verteilen, anschließend die Zwiebeln und die restlichen Köstlichkeiten. Zum Schluss kommt der Käse, dann das Salz und das Knoblauchöl :).

Pizza 30 bis 40 Minuten backen ...


 
... und anschließend genießen :).
 
Guten Appetit!

Sonntag, 9. März 2014


Gugelhupf

Mit der wohl klassischsten aller Mehlspeisen möchte ich meine neue Rubrik

*Sweet ~ Saturday ~ Sunday*

eröffnen :).

Hier könnt ihr lesen und natürlich auch selbst probieren, wie man rasch süße Leckereien fertigt. Denn Hand aufs Herz, - wer genießt nicht gerne gerade am Wochenende eine selbstgemachte Mehlspeise? Ganz gleich, ob zum Frühstück oder zur Kaffeejause am Nachmittag? Eben :).

Das Rezept von meiner Tante Erika ist ein wahres Blitzrezept und, im Gegensatz zu manch anderen Gugelhupf Rezepten, traumhaft saftig und flaumig.

Selbstverständlich könnt ihr der Masse auch Rosinen beigeben oder sie ohne Schokolade machen. Das bleibt natürlich ganz eurem Geschmack überlassen. Ich habe als Beispiel die Variante vom Marmorgugelhupf gewählt :).

Übrigens, der Gugelhupf hat für mich etwas Festliches. Früher gab es bei Geburtstagen nicht nur eine Torte, sondern obendrein noch einen Gugelhupf (hmmm ... wenn ich es mir so überlege, sollte diese Tradition wieder eingeführt werden :D) und natürlich war es völlig undenkbar einen Muttertag ohne Gugelhupf zu feiern.

Besonders große Freude hatten wir auch, wenn wir am Sonntagmorgen durch den Duft eines Gugelhupfs aus den Betten gelockt wurden :).

Darum widme ich ihm meinen ersten Eintrag in meiner neuen Rubrik.

Viel Spaß beim Backen und Genießen,

Eure Cooking Fairy :)


Zutaten:

25 dag Staubzucker
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Dotter
4 Eiklar
25 dag Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1/8 l Öl
1/8 l Wasser

3 Rippen Schokolade oder 4 Esslöffeln Kakaopulver

Öl und Bröseln zum Auskleiden der Form.


Zubereitung:

* Gugelhupfform mit Öl und Bröseln auskleiden.

Manche verwenden statt Bröseln Mehl, aber für mich gibt es keine Alternative zu den Bröseln. Denn eines steht fest, - habe ich mal keine Bröseln zu Hause, mache ich auch keinen Gugelhupf! Der Genuss der goldgelben Brösel ist für mich ein wesentlicher Bestandteil eines echten und vor allem eines gelungenen Gugelhupfs!

Bitte geht beim Auskleiden sorgfältig vor, denn wenn nicht die ganze Form bedeckt ist,  bleibt euch der Gugelhupf beim Stürzen an der Form kleben!

* Rohr auf 180 Grad vorheizen.

* Schokolade in Stückchen teilen und im Rohr erweichen.

Dotter, Staubzucker und Vanillinzucker schaumig schlagen.



* Mixer zurückdrehen, Öl und Wasser hinzufügen, durchrühren.


* Schnee schlagen und mit dem Mehl und dem Salz behutsam unter die Masse heben.

* Einen kleinen Teil von der Masse in ein zweites Geschirr und die geschmolzene Schokolade hinzufügen.

Masse in der Gugelhupfform verteilen.

Beginnt mit der hellen Masse,

 darauf folgt die dunkle …
 und ihr schließt mit der hellen Masse.

* Den Gugelhupf rund 1 Stunde backen.

Aus dem Rohr nehmen, stürzen und anzuckern.



Wer diesen Zuckerstreuer einmal verwendet hat, wird ihn in der Küche nicht mehr missen wollen. Kein Herzumpatzen mehr mit Zucker und Sieb ... Einfach öffnen und los geht's. Ja, früher gab es so ein Sieb zum Selberbefüllen. Aber ich finde diese Variante einfach praktischer :).

Tipp:
Ihr könnt auch Kürbiskernöl verwenden. Mit diesem schmeckt der Gugelhupf auch sehr lecker!




Von meinem iPhone gesendet

Dienstag, 25. Februar 2014


Kulinarische Reise nach "nebenan"


Vergangene Woche statteten wir unserer Nachbarstadt Baden einen Besuch ab. Natürlich macht so ein Spaziergang Appetit und die frische Luft sowieso. Nachdem wir schon drei Mal daran vorbeigelaufen waren und unsere Blicke ohnehin jedes Mal daran haften blieben, stellten wir fest, dass es wohl gar keine schlechte Idee wäre, unseren Hunger in dem Griechischen Restaurant "El Greco" zu stillen.



Kaum hatten wir das Kellerlokal betreten, wurden wir auch schon vom griechischen Flair durchströmt. Selbstverständlich wurde dieses durch die für das Land typische Einrichtung begünstigt. Manche würden sagen, das ist ein Klischee, aber ich finde solche Klischees gut :). Ich möchte ja schließlich auch nicht beim Heurigen sitzen und von chinesischen Holzschnitzereien umgeben sein.

Sofort wurde auch klar, was offensichtlich durch die Einrichtung nur so sein konnte, - der Chef ist ein waschechter Grieche. Der Gemütlichkeit versprühende  Zeitgenosse ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und bewirtete uns an diesem Abend mit einer engagierten, aber dennoch unaufdringlichen Art.


Tomatensuppe zählt zweifelsohne zu meinen Lieblingssuppen. Darum ist es für mich immer eine heikle Sache, diese in einem Lokal zu bestellen. Denn wenn schon die Lieblingssuppe nicht so schmeckt, wie man sich das vorstellt, wie soll das mit dem restlichen Essen enden? 
Darum gibt es für mich eine Regel: Kommt in einem Lokal eine Tomatensuppe auf den Tisch, die nach meinem Geschmack zubereiten ist, weiß ich, - hier versteht der Koch sein Handwerk!
Und diese Regel hat sich für mich bis jetzt noch immer bewahrheitet.

Zu der hervorragenden Suppe reichte uns der Chef das Hausbrot
Dieses wird übrigens im El Greco gebacken.

Die Hühnersuppe konnte sich ebenfalls "schmecken" lassen :).

Ich möchte gar nicht groß drum herumreden und es gleich auf den Punkt bringen ... diese Souvlaki zählen bestimmt zu den besten, die ich jemals gegessen habe.
Schweinefleisch am Spieß birgt immer die Gefahr, dass es hart ist. Doch diese Stücke am Spieß, die sich euch hier auf dem Foto so verlockend präsentieren, waren herrlich weich :)

... und wenn ich euch sage, dass das Fleisch offensichtlich auf dem Holzkohlegrill gebraten wurde, muss ich euch den Geschmack bestimmt nicht näher beschreiben.
Dazu wurde, - wie es sich gehört - Zaziki serviert und zudem noch die Tagesbeilage, welche sich aus einer Kombination von Reis und Kartoffeln entpuppte.

 Ein Griechischer Salat ist natürlich ein absolutes Muss! Dieser war nicht nur äußerst appetitlich angerichtet, sondern auch perfekt mariniert.


Direkt ins Schlemmerland katapultiert wird man von diesem honigsüßen Traum, der einen durch die Verschmelzung mit Joghurt und Walnüssen schachmatt setzt.


Baklava ... dieser Versuchung kann ich nur selten widerstehen ;).

In der Speisekarte des El Greco kann man schon vor dem Restaurant in einem großen Schaukasten schmökern.

Der Eingang des El Greco.
Übrigens, - im Sommer kann man die griechischen Spezialitäten in einem 
wunderschönen Gastgarten genießen.

... aber so lange werde ich mit dem nächsten Besuch wohl nicht warten ;).


El Greco
Theresiengasse 1
2500 Baden
Tel.: 02252/253071
Homepage: www.restaurantelgreco.at/

Freitag, 21. Februar 2014

Bohnengulasch

Wer kennt sie nicht, - die Szenen aus den Bud Spencer und Terence Hill Filmen, in denen sie aus einer großen Pfanne hingebungsvoll Bohnen mit Speck verputzen? Und wer würde nicht gerne in GENAU in DIEEESEM Augenblick selbst gerne welche aus eben DIESER Pfanne löffeln? Ahhh! Ihr wisst, was ich meine ... ;).

Ich habe in letzter Zeit zwar keinen Streifen von ihnen gesehen, aber ein Bohnengulasch passt ganz gut zu meinem deftigem Gusto, der noch immer nicht abreißt ;).

Viel Spaß beim Nachkochen :D!


Zutaten:

1 große Dose weiße Bohnen
1 große Zwiebel
10 dag Jausenspeck
5 mittelgroße Kartoffeln
Öl zum Rösten
Mehl zum Stauben
1 Becher Sauerrahm

Salz, 
1- 2 TL Majoran
2-3 Prisen Thymian
4 TL Paprikapulver

Weißbrot zum Dazuessen :)


Zubereitung:

~  Kartoffeln schälen & vierteln
~ Zwiebel würfelig schneiden
~ Speck würfelig schneiden
~ Öl in Topf erhitzen und Zwiebel anrösten
~ Speck dazu und gut mitrösten
~ Kartoffeln beigeben und mit Wasser aufgießen (dafür nimmt man so viel Wasser, dass die Kartoffeln im Wasser "schwimmen" können)


~ mit Salz, Majoran, Thymian und Paprikapulver würzen (selbstverständlich könnt ihr auch mehr Majoran, Thymian und Paprikapulver nehmen, - das ist ganz eurem Geschmack überlassen ;))
~ zurückdrehen und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast weich sind
~ Bohnen in ein Sieb und gut mit Wasser abschwemmen, abtropfen lassen





~ Bohnen beimengen, gut verrühren und so lange kochen, bis die Kartoffeln vollständig weich sind
~ Mehl unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen in das Gulasch einarbeiten. Dabei müsst ihr aufpassen, dass ihr nicht zu viel Mehl erwischt, denn sonst wird es zu pampig! Es ist besser, wenn ihr das Mehl wirklich nur langsam dazu gebt. 2-3 Teelöffeln sollten reichen.


~ Kurz vor dem Servieren einen 3/4 Becher Sauerrahm beimengen und nochmal gut verrühren
~ Wer möchte, kann in jede Portion einen "Tupfer" Sauerrahm setzen
~ Mit dem Weißbrot servieren
~ fertig :)


Guten Appetit!



Satt und zufrieden ... fehlen nur noch ein paar Bösewichte zum Verprügeln :D

Donnerstag, 13. Februar 2014

Steaks und andere Köstlichkeiten


Geburtstag Karl, Teil II :):
Wie ihr euch bestimmt schon gedacht habt, wurde bei Karls Geburtstag nicht nur meine Sachertorte verspeist ;). Mein großer Bruder, selbst ein leidenschaftlicher Koch, tischte für uns ordentlich auf und bereits im Vorzimmer ließen die fleischigen Wohlgerüche erahnen, was sich durch einen Blick in den Ofen bestätigte - bald würden wir Steaks vom Feinsten genießen.

Mmmmhhh!!!
Kurz scharf anbraten und rein in den Ofen.


Der Steakmeister himelf, - mit seinem "Werkzeug":
Zange und Handschuh :).

Kontrollblick ums Eck.
Ganz gleich, wer in der Küche steht - Gernot schaut zur Sicherheit immer nach, ob auch alles planmäßig verläuft ;).

Ja, auch für die Zubereitung von Steaks gibt es ein App!
Der Spaßfaktor steht hier natürlich im Vordergrund ;).

Die Jack Daniel's Barbecue Sauce überrascht mit einem rauchigen Geschmack und passt wirklich hervorragend zu Steaks.

 Von Schuhbecks "Rot-grünem Chili Salz mit Vanille" war ich begeistert! Ein bisschen davon über die Kartoffeln gestreut, - einfach herrlich.

Es ist wahrlich keine Übertreibung, wenn ich euch sage, dass uns die Steaks auf der Zunge zergangen sind. Butterweich und perfekt zubereitet ... da konnte ich gar nicht anders, als ein zweites zu essen!
Der mexikanische Chili Eintopf erwies sich als harmonische Begleitung und zu den Kartoffeln gab es obendrein noch eine Joghurt-Rahmsauce mit Schnittlauch.

Résumé:

Das Festmahl war perfekt zubereitet und somit ein Genuss durch und durch!


Dekoratives:

Mona ist bekannt für ihre Deko, - überall in der Wohnung entdeckt man liebevoll arrangierte Hingucker.

 ... Vorgeschmack auf den Valentistag :) ..... <3


Montag, 10. Februar 2014

Sachertorte


Vergangene Woche hatte mein großer Bruder Geburtstag und schon seit jeher ist es Tradition, dass Karl zu seinem Ehrentag eine Sachertorte bekommt.
Das Rezept dazu stammt aus Großis Kochbuch und trägt ihren handgeschriebenen Vermerk "sehr gut", - und das zu recht!

Ich mache diese Torte immer am Vortag, denn dann kann sie noch "anziehen", wie man so schön sagt ;).

Zutaten:

6 Eier
18 dag Butter
15 dag Staubzucker
14 dag Kochschokolade
18 dag Mehl
1 Prise Salz

Etwas Butter und Mehl für die Form

Ribisel- oder Marillenmarmelade zum Füllen

Glasur:

6-8 Rippen Kochschokolade
1/8 Liter Öl



Zubereitung:


Tortenform mit Butter und Mehl gut ausstreichen.

Rohr auf 180 Grad (Heißluft) vorheizen.


Schokolade im Backrohr schmelzen (kann auch in der Mikro sein ;)). Bitte passt auf, dass  sie nicht zu lange im Ofen bleibt, sonst bekommt ihr Kohlen, statt geschmolzener Schokolade heraus.

Eier und Zucker schaumig rühren ... und damit meine ich wirklich schaumig! Je länger ihr rührt, umso flaumiger wird der gesamte Teig und somit, - ihr habt es erraten, die Torte selbst. Also, auch wenn es (trotz Mixer) in die Arme geht: Rühren, rühren, rühren.

Anschließend geschmolzene Scholkolade (die ihr kurz überkühlen lassen könnt) beimengen und die Masse wieder gut durchrühren.



Eiklar zu Schnee schlagen, dem Mehl eine Prise Salz beigeben und behutsam mit einem Schneebesen unter die Schokoladenmasse heben.
Ich gebe zuerst etwas Schnee auf die Masse, streue das Mehl darüber und arbeite beide Zutaten vorsichtig ein.
Geht ihr hierbei zu "brutal" vor, schlagt ihr die Eiweißstruktur, die ihr zuvor aufgebaut hab, wieder zusammen. Der Teig kann ohne Hilfe des Schnees nicht aufgehen.


Die Masse in eine Form geben und glatt streichen. Besonders gut gelingt euch dies mit einer Teigkarte, die ihr vor dem verstreichen in kaltes Wasser taucht.

Die Torte bei 180 Grad rund eine dreiviertel Stunde backen. Ich decke sie oben immer mit einer Alufolie ab, sonst bekommt sie in meinem Ofen (trotz Heißluft) zu schnell Farbe.
In der ersten 15-20 Minuten öffne ich das Rohr überhaupt nicht, damit die Torte nicht zusammenfällt. 

Mit einer Spicknadel kontrollieren, wie weit der Backvorgang vorangeschritten ist.
Ich schaue eher im letzten Drittel vermehrt nach. Aber wie schon einmal gesagt, - jedes Rohr ist unterschiedlich.

Torte aus dem Rohr nehmen und aus der Form auf einen Teller stürzen.

Teilen & Füllen:

Wenn sie ausgekühlt ist, in der Mitte durchschneiden.
Dafür gibt es einen Trick. Ihr könnt einen starken Faden nehmen und diesen um die Mitte der Torte positionieren. Dann kreuzt ihr die beiden Enden und schneidet die Torte so mit dem Faden durch.
Natürlich könnt ihr das Teilen auch mit einem langen Messer vornehmen, - das bleibt ganz euch überlassen :). Ich habe diesmal die zweite Variante vorgezogen, aber ich schätze auch die Methode mit dem Faden ;).

Torte mit Ribiselmarmelade, - oder mit Marillenmarmelade füllen, zusammensetzen und auch außen vollständig mit der Marmelade bestreichen.


Glasieren:



Bei der Schokolade bin ich sehr wählerisch. Ich finde, dass die Haushaltsschokolade vom Spar einfach am besten ist.


In ein Schnabelheferl so viel Öl gießen, dass der Boden gut einen Zentimeter bedeckt ist. Öl erwärmen, aber gebt dabei acht, dass es nicht zu heiß wird! Nun die Schokolade in Stücken dazugeben und unter ständigem Rühren und bei mäßiger Temperatur schmelzen.

Bei Bedarf Öl nachgießen, - die Glasur soll schön geschmeidig sein, darf aber keinesfalls ganz flüssig werden! Bitte passt auch auf, dass ihr die Temperatur nicht zu hoch aufdreht, sonst brennt euch die Schokolade augenblicklich an!
 Ärgerlich wäre nicht nur der fürchterliche Geruch, sondern auch die Tatsache, dass man das Gefäß wieder sauber schrubben muss ;).

 

Die Glasur vom Herd nehmen und überkühlen lassen. Mit dem Kochlöffel immer wieder probieren, ob sie schon über die Torte gegossen werden kann. Ihr wisst, wann es soweit ist, wenn die Schokolade zähflüssig vom Kochlöffel läuft.



Eine Torte zu glasieren, ist immer spannend :D. Ich mache es nie ohne einem Lächeln auf den Lippen, weil mir jedes Mal Erlebnisse einfallen, die Großi und ich dabei hatten. Ich möchte gar nicht ins Detail gehen. Ich sage nur so viel: Wir haben die Glasuren immer zu zweit gemacht :D.
Glasieren ist zweifelsohne eine Übungssache, aber es gehört, - so finde ich, auch manchmal ein bisschen Glück dazu ;).

Den Teller mit der Torte etwas schräg halten und die Glasur von oben nach unten laufen lassen. Torte dabei schwenken.
Wenn die Ränder nicht vollständig mit der Glasur überzogen wurden, könnt ihr diese vom Teller mit einem Messer auf den Rand streichen. Ich verwende dafür ein abgerundetes Messer, denn mit diesem lässt sich die Schokolade hervorragend auftragen.

Kerzen in die Halterungen stecken und auf der Torte positionieren. In den vergangenen Jahren ist mir Mona dabei immer eine große Hilfe gewesen, - so auch heuer :).
Ein Tipp: Um die Kerzen gleichmäßig zu verteilen, stecke ich zuerst die Viertel ab (das habe ich von Großi gelernt).

 
Transport:

Beim Transport, - sollte dieser mit dem Auto erfolgen und sich die Torte auf einem Teller mit einem Tortenpapier befinden, ersuche ich euch besonders beim Bremsen aufzupassen (dabei muss man nicht mal heftig bremsen!), denn, - auch wenn man es nicht glauben mag, - so eine Torte kann ganz schön fliegen!
Ja, auch das habe ich schon mit Mutti erlebt :D!


Genießen:


Kerzen anzünden, auspusten, sich etwas wünschen, Torte anschneiden und genießen. Wer noch eins draufsetzen möchte, serviert dazu Schlagobers ... natürlich gezuckert :).

Gutes Gelingen!